Januar
Polarnacht bis etwa 4. Januar, Mitte Januar 3 Stunden Tag
- Skrei
- Köhler
- Dorsch
- Leng
Die ersten Skrei kommen. Kalt, oft windig, Heilbutt hat Schonzeit.
Wo du vom Ufer und vom Boot angelst, was wann beißt und welche Regeln gelten. Der Ratgeber für alle, die nicht eine Woche lang suchen wollen, wo der Fisch steht.
Von Juni bis September steht hier oben am meisten. Köhler ziehen in Schwärmen an den Strömungskanten entlang, im Hochsommer kommt die Makrele dazu, am Tang wartet der Pollack. Das ist die Tiefe für Einsteiger, für Familien und für alle, die einfach viel Fisch am Haken haben wollen.
Dafür brauchst du nicht mal ein Boot. Uferangeln funktioniert auf den Lofoten richtig gut, wenn man weiß, an welchen Felsen und Sunden es schnell tief wird und wann die Strömung kippt.
Der Heilbutt ist der Fisch, wegen dem viele überhaupt auf die Lofoten kommen. Er steht auf Sandplateaus in 30 bis 50 Metern, kann über zwei Meter lang werden und lässt die Rute einfach nach unten krachen. Vom 20. Dezember bis 20. April hat er Schonzeit, unter 84 Zentimetern und über zwei Metern geht er zurück ins Wasser.
Hinter dem Plateau fällt der Grund ab. An dieser Kante stehen die Dorsche. Von Januar bis April kommt der Skrei, voll da von Februar bis zum Saisonende im April. Das sind Dorsche aus der Barentssee, die zum Laichen in den Vestfjord ziehen. Die Lofoten leben davon, und für Angler ist es die Zeit der großen Fische.
Der Rest des Jahres gehört dem Küstendorsch. Den gibt es immer, aber für ihn gelten in Nordnorwegen eigene Schutzregeln. Welche das sind und wie viel Fisch du mit nach Hause nehmen darfst, steht im Ratgeber.
Unter dem Dorsch, in ein paar Hundert Metern, stehen Rotbarsch und Leng. Der Rotbarsch ist nördlich von 62° streng geschützt: Angeln auf ihn ist nur vom 1. Juni bis 31. August mit Pilker oder Handleine erlaubt, Mindestmaß 32 Zentimeter.
Der Leng lebt meist in 300 bis 400 Metern am Grund und an Wracks. Für ihn brauchst du schweres Gerät, viel Blei und Geduld beim Hochkurbeln. Dafür ist er einer der besten Speisefische hier oben.
Leine wieder hoch. Hier ist das ganze Jahr auf einen Blick: welcher Fisch in welchem Monat steht und wie viel Licht du hast.
Polarnacht bis etwa 4. Januar, Mitte Januar 3 Stunden Tag
Die ersten Skrei kommen. Kalt, oft windig, Heilbutt hat Schonzeit.
Das Licht kommt schnell zurück, Mitte Februar knapp 8 Stunden
Hauptzeit des Skrei im Vestfjord. Warme Kleidung, Flotation-Anzug.
Mitte März schon über 11 Stunden hell
Skrei-Höhepunkt, die Fischerdörfer sind voll mit Booten.
Mitte April fast 16 Stunden hell
Skrei bis zum Saisonende voll da. Ab dem 21. April darf wieder auf Heilbutt geangelt werden.
Helle Nächte, ab etwa 26. Mai Mitternachtssonne
Die Saison für Heilbutt beginnt, Steinbeißer am Grund.
Mitternachtssonne, 24 Stunden hell
Heilbutt und Köhler unter der Mitternachtssonne, ab dem 1. Juni darf auch auf Rotbarsch geangelt werden.
Mitternachtssonne bis etwa 17. Juli
Hochsommer: Makrele, Köhler, Heilbutt. Die beliebteste Zeit.
Mitte August noch 17 Stunden hell
Große Köhlerschwärme, Heilbutt, Makrele. Gute Uferzeit.
Mitte September 13 Stunden Tag, erste Polarlichter
Ruhiger, oft stabiles Wetter, Köhler und Dorsch.
Polarlicht-Saison, Mitte Oktober gut 9 Stunden Tag
Wenig Betrieb, Dorsch und Köhler, Polarlichter am Abend.
Mitte November knapp 5 Stunden Tag, oft Sturm
Kurze Ausfahrten, Dorsch. Wetter entscheidet.
Polarnacht ab etwa 7. Dezember
Wenig Licht, ab dem 20. Dezember Schonzeit für Heilbutt.
Wo man vom Ufer angelt, wann der Skrei kommt, was du an Fisch ausführen darfst und welche Ausrüstung du wirklich brauchst. Kostenlos und ohne Haken, außer dem am Vorfach.
Von Svolvær bis Å sind es gut 130 Kilometer Inselkette. Auf der Karte siehst du, wo die Strömungen laufen, wo die Fischerdörfer liegen und wie du hinkommst.
Wähl den Monat, wie du angeln willst und worauf du Bock hast. Das Fangbuch zeigt dir, was dann beißt, in welcher Tiefe und welche Regeln gelten.